Partituren
Das Magazin für klassische Musik
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Aktuelle Ausgabe
Die aktuelle Ausgabe von Partituren! Diesmal mit folgenden Themen...
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NOTENBILD
In der Tinte liegt die Wahrheit
Die Rachearie der Königin der Nacht Von ECKHARD WEBER

TITEL
Propheten des Kicks
JAN BRACHMANN über unangepasste Klassik-Stars

DER REBELL
Münchhausen auf der Kugel
Warum GUSTAV KUHN zum Aussteiger wurde

BOULEVARD
Hören!
Streifzug durch die Klassikwelt

DER GRATWANDERER

Entdeckungsreise zur Musik
Wie URI CAINE sich den Klassikern nähert

KURZ UND GUT
Die Eroberung der Hose
Neues von Komponisten und Künstlern
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Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser!

Auf rund 20.000 schätzt das Salzburger Mozarteum die Zahl der Bücher und Schriften, die bislang zu Mozart erschienen sind. Und jedes Jahr kommen Hunderte hinzu. Da wollen auch wir nicht zurückstehen – und widmen unseren Schwerpunkt diesmal dem wohl populärsten und schillerndsten Komponisten der Musikgeschichte. Nicht nur seine Person gibt nach wie vor Rätsel auf. ... mehr
Boulevard *Neu*
Partituren berichtet über das aktuelle Musikgeschehen  und richtet dabei den Blick auch auf musikalische Highlights  abseits der gängigen Hitlisten und Berichterstattung.





Schlechte Zeiten für Tonträger? Nicht unbedingt, meint Johannes Kernmeyer, der Kopf hinter dem neuen Label „Phoenix Edition“. Kernmeyer war viele Jahre künstlerischer Leiter des Labels Capriccio, das nach der Insolvenz des Inhabers Delta Music erst einmal vom Markt verschwunden ist. Mit alten Weggefährten wie Christoph Spering, Christine Schornsheim oder dem Petersen-Quartett und neuen wie Simone Kermes, Thomas Quasthoff und Christoph Eschenbach baut er nun ein Programm auf, das sich vor allem der Wiederentdeckung vergessener Werke widmen wird: Rameau und Joseph Martin Kraus finden sich ebenso unter den ersten Neuerscheinungen wie Schnittke und Ernest Bloch.


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Titel
Partituren 17 Titel Gegen den Strom zu schwimmen war schon immer ein Privileg der Künstler. Schaut man sich die aktuellen Stars der Klassikszene an, wimmelt es da nur so von Exoten, Tabubrechern, Unangepassten. Paradiesische Zeiten also für musikalische Querdenker? Schön wär’s!

Außenseiter sind preisverdächtig. Im Jahr 2007 gewann beim Festival „Achtung Berlin“ der Spielfilm Preußisch Gangstar von Irma-Kinga Stelmach und Bartosz Werner den Wettbewerb, weil er sich – so die Jury – von anderen Filmen „vor allem in seiner Volt-Zahl“ unter ... mehr
Mit Mozart auf Reisen
Partituren 17 Mozart „lieber zu fus zu gehen“


Ziemlich genau ein Drittel seines kurzen Lebens hat Wolfgang Amadé Mozart auf Reisen verbracht, wie die Musikforscher minutiös nachgerechnet haben. London, Paris, Prag oder Berlin fallen dem Mozart-Fan da spontan ein. Und glaubt man den Aufzeichnungen eines Salzburger Benediktiners, hatte die Familie Mozart noch viel mehr vor: Man werde „in bälde gar das ganze Scandinavien, und das ganze Russland, und vielleicht gar in das China reisen“, notierte er 1766 in seinem Tagebuch – da waren die Mozarts gerade von ihrer dreieinhalbjährigen Europareise zurückgekehrt. ... mehr
Kurzlebenslauf Georg Rudiger

Geboren 1970 in Bühl/Baden. Studium der Musikwissenschaft, Geschichte und Germanistik in Freiburg i. Br. und Wien. Lebt als freier Musikjournalist (u.a. Badische Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau, Opernwelt ) und Autor (Berliner Philharmoniker, Salzburger Festspiele, Lucerne Festival) in Freiburg.

Musikerleben *Neu*
Jetzt neu: Tipps und  Tricks für Hobbymusiker

Die neue Rubrik „Musikerleben“ schlägt  die Brücke zwischen Profis und Amateuren.  Sie gibt wertvolle Tipps, die sofort umgesetzt  werden können. Von „Beethoven leicht  gemacht“ bis „Soll ich in einen Chor“ werden  in jeder Ausgabe wichtige Fragen der Leser beantwortet.
Johann Sebastian Bach: Suite Nr. 1 G-Dur für Violoncello solo BWV 1007. Tipps zum ersten Satz von Alban Gerhardt

Vorweg muss man sagen: Das Trügerische an diesem Satz ist, dass sich alles in der ersten Lage abspielt und er deshalb als leicht gilt. Doch gerade das macht ihn heikel, weil die erste Lage in Wirklichkeit die Schwerste auf dem Cello ist. Die Finger fallen nicht natürlich, sondern müssen ständig weit gespreizt sein.
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Hugo Distler zum 100. Geburtstag
Funkelnder Monolith des 20. Jahrhunderts

von KLAUS-MARTIN BRESGOTT

ugo Distler steht als Komponist eigentümlich monolithisch in der experimentierfreudigen ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sieht man von den als Vorbild dienenden Alten Meistern wie Leonhard Lechner und Heinrich Schütz ab, stand Distler kein Stil, kein unmittelbarer Lehrer vor Augen, dessen Sprache Ausgangspunkt des eigenen Schaffens war. Auch eine kompositorische Distler-Nachfolge hat es in der klassischen Form nicht gegeben. Ähnlich wie zur selben Zeit Ernst Barlach in der bildenden Kunst und Prosa ist Hugo Distler künstlerisch einen eigene ... mehr
Der Rebell
Partituren 17 Rebell Wie Münchhausen auf der Kanonenkugel - Der Dirigent GUSTAV KUHN

Er wurde vom Karajan-Favoriten zum Aussteiger aus der Klassik-Industrie – und hat jetzt sein eigenes Festival, eine eigene Ausbildungsstätte und ein eigenes Label. Wer nach Querdenkern unter den Klassik-Stars sucht, stößt unweigerlich auf Gustav Kuhn. Zum Interview empfängt mich der Dirigent sehr vergnügt im Garten seines Hauses im Tiroler Erl.

Herr Kuhn, wir nehmen unsere Mozart-Ausgabe zum Anlass, über die Rebellen, Außenseiter und Querdenker der Klassikszene nachzudenken. Sie zählen spätestens seit der öffentlichen „Watschen“, die Sie 1985 Ihrem Intendanten in Bonn verpasst haben, dazu. Das war doch keine spontane Reaktion, sondern eine geplante Provokation, oder?
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Ruhrgebiet klassisch
Partituren 17 Bartoli Bartoli unter Stahlträgern

von STEFAN KEIM

Philharmonie ist was, wo man Musik macht und so.“ Merve kennt sich aus. Die Grundschülerin aus Essen-Katernberg, einer typischen Bergarbeitersiedlung des Ruhrgebiets, war schon mehrmals im Konzertsaal. Im Rahmen eines Schulprojekts der Philharmonie. Klassik im Ruhrgebiet – das bedeutet Musikvermittlung auch in Gegenden, in denen man kaum Publikum vermuten würde. ... mehr
Das Rätsel Ausgabe 17
Liebe Rätsler!

Auch der große Mozart hat abgeschrieben! Fotokopierer gab es noch nicht, und so konnte es geschehen, dass Werke in seiner Handschrift überliefert sind, die gar nicht von ihm stammen. Es gibt zwei ganz frühe „Mozart- Sinfonien“, die er nicht selbst komponiert ... mehr
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