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Liebe Leserin, lieber Leser!
Im Kino kann ihr keiner entkommen, der klassischen Musik. Ob im Experimentalfilm oder im Science-Fiction-Epos, ob im düsteren Melodram oder in der fröhlichen Komödie – von Beginn an haben sich die Filmemacher bei den großen Komponisten der Vergangenheit bedient – oder die gerade aktuellen Größen um Filmmusik gebeten. Grund genug für PARTITUREN, einmal hinter die Kulissen der Filmstudios zu schauen und der Frage nachzugehen: Wie kommt die Musik zum Film?
Eine einfache Frage, die zu einer bunten Vielfalt von Themen und Geschichten führt: Wir treffen uns mit Star-Regisseur Tom Tykwer, der sich seine Filmmusik selbst schreibt, und dem Gambisten Jordi Savall, der mit einem der erfolgreichsten Musikfilme die Musik des Barockmeisters Marin Marais populär machte. Wir besuchen das einzige Filmorchester Westeuropas, den letzten aktiven Pianisten der Stummfi lmzeit, Willy Sommerfeld, und die Pianistin Christina Löffl er, die Schauspiel-Shooting-Star Hannah Herzsprung in einem Crashkurs das „Klavierspielen“ beibrachte. Wir berichten aus Hollywoods „Goldenem Zeitalter“ und entdecken, wer Hitchcocks Vögel so gruselig schreien ließ. Außerdem begeben wir uns auf die Spuren zweier legendärer Film- Komponisten, besuchen den Kommunisten Hanns Eisler in der kapitalistischen Traumfabrik und erfahren, auf welch merkwürdige Weise der wohl berühmteste Soundtrack überhaupt, der zu 2001 – Odyssee im Weltraum, zustande kam.
Die PARTITUREN-CD versammelt diesmal berühmte Konzert-Klassiker, die in ebenso berühmten Film-Klassikern Verwendung fanden. Denn um zu den Klängen Mozarts, Bachs oder Wagners ein visuelles Gegengewicht zu bilden, braucht es schon einen starken Film!
Viel Vergnügen beim Lesen, Hören und Sehen wünscht Ihnen Ihre PARTITUREN-Redaktion
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