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Liebe Rätsler!
Alle Musik, alles menschliche Schaffen, hat Skelett, Blutkreislauf und Nervensystem. Ich würde mir wünschen, dass sich meine Musik als ein aufrichtiger und intelligenter Mensch versteht, der zu uns kommt und etwas sagt, das er zutiefst empfindet und das für uns alle von Bedeutung ist.“ Diesmal suchen wir nicht den Namen des Komponisten, der diese Worte sprach. Sondern den eines Werkes, das in mehrerer Hinsicht bedeutsam ist. Es entstand an einer Zeitenwende (im Manuskript beendet im letzten Monat des Jahrhunderts), vor einem kulturellen Umbruch, an dem unser Komponist nicht ganz unbeteiligt war. Das gesuchte Werk gilt als die erste Programmmusik für ein Kammerensemble überhaupt. Später hat es der Komponist zweimal für größere Besetzung bearbeitet. Es ist sein vielleicht bekanntestes Stück, obwohl – oder vielleicht auch weil – es ganz anders klingt als die Mehrzahl seiner Werke. Zugrunde liegt der Komposition ein Gedicht, in dem eine Frau dem Mann, den sie liebt, eröffnet, dass sie ein Kind von einem anderen erwartet. Worauf er antwortet, er wolle es wi sein eigenes annehmen. Der Dichter schrieb dem Komponisten, nachdem er das Werk erstmals gehört hatte: „Ich hatte mir vorgenommen, die Motive meines Textes in Ihrer Komposition zu verfolgen; aber ich vergaß das bald, so wurde ich von der Musik bezaubert.“
Welches Stück suchen wir?
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PARTITUREN I Friedrich Berlin Verlag Kurfürstendamm 177 I 10707 Berlin redaktion@partituren.org
Einsendeschluss ist Montag, der 5. November 2007.
Und was gibt’s zu gewinnen? Der Gewinner erhält ein PARTITUREN - Freiabonnement. Falls Sie schon Abonnent sind, schenken wir Ihnen einen Büchergutschein über ¤ 40. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Rätsel gelöst! Im letzten PARTITUREN fragten wir nach Sir Georg Solti, dem Ungarn, der nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland Karriere machte und später britischer Staatsbürger wurde. Er war lange Jahre Chefdirigent in Chicago und kurz auch in Paris. Und unser Gewinner ist: Volker Meyer aus Essen.
Herzlichen Glückwunsch!
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