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Das Magazin für klassische Musik
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Die Partituren-Umfrage
Welche Musiker haben Sie im letzten Jahr am meisten beeindruckt?
52 führende deutschsprachige Musikkritiker antworten

Hier ist nun, wie versprochen, der zweite Teil der Umfrage, zu der wir führende deutschsprachige Musikkritiker eingeladen haben. In der letzten PARTITUREN-Ausgabe haben wir Ihnen die „Musikerpersönlichkeit des Jahres“ (Daniel Barenboim), den Dirigenten des Jahres (René Jacobs), den Instrumentalisten des Jahres (András Schiff) und das Kammerensemble des Jahres (das Artemis-Quartett) präsentiert. Nun lüften wir das Geheimnis, wer in vier weiteren Sparten die 52 Kritiker besonders beeindruckt hat. Wieder sind die Antworten überraschend vielfältig.

Natürlich gibt es nicht „die beste Sängerin“, „das beste Orchester“ oder „den interessantesten Komponisten“. Aber es gibt Sänger, Orchester und Komponisten, die bei den Kritikern zur Zeit besonders hoch im Kurs stehen – aus sicherlich guten, aber bei allem Wissen und aller Erfahrung doch auch ganz persönlichen Gründen. Und deshalb sagt die Umfrage genauso viel über die Juroren aus – Kritiker, die mit ihren Urteilen das Bild der Klassik und die Karrieren der Musiker prägen und beeinflussen. Wir haben unseren Juroren freigestellt, ihre Wahl mit jeweils einem Satz zu begründen, sodass klar wird, warum die Entscheidung so und nicht anders ausgefallen ist. Die Einzelvoten finden Sie auf den Seiten 91 bis 95.

Wir haben die Juroren gebeten, in den einzelnen Kategorien jeweils nur einen Namen zu nennen. Das macht die Ergebnisse pointierter, aber natürlich auch ungerechter. Nur beim Nachwuchs konnten sie mehrere Namen (einen pro Sparte) H nennen. Dies also sind unsere Musiker des Jahres 2007 (mit der jeweiligen Stimmenzahl):

Sänger / in
Juan Diego Flórez (8)
Cecilia Bartoli (6)
Christine Schäfer, Carolyn Sampson, Annette Dasch (je 4)
Magdalena Ko¸ená, Christian Gerhaher (je 3)
Diana Damrau, Mojca Erdmann, Anja Harteros,
Marijana Mijanovic (je 2)

Orchester

Freiburger Barockorchester (11)
Deutsche Kammerphilharmonie Bremen (4)
Berliner Philharmoniker (3)
Staatskapelle Berlin, Symphonieorchester des BR, East-
Western Divan Orchestra, Rundfunkchor Berlin (je 2)

Komponist
Hans Werner Henze (8)
Jörg Widmann (3)
Unsuk Chin, Moritz Eggert, Wolfgang Rihm (je 2)

Nachwuchsmusiker

Gustavo Dudamel (4)
Rafał Blechacz, Sol Gabetta, Janine Jansen,
Cornelius Meister (je 3)
Andris Nelsons, Markus Poschner, Gavriel Lipkind,
Nikolai Tokarew (je 2)

  SÄNGER / -IN ORCHESTER KOMPONIST NACHWUCHS
Johannes Adam,
Freiburg /
Breisgau
Christoph Prégardien. Kluge
Programme, erstklassige,
tiefgründige Interpretationen.
Freiburger Barockorchester.
Ältere Musik wird höchst
lebendig und stilkundig
präsentiert.
Wolfgang Rihm. Schöpferische
Kraft ohne Ende
––
Ulrich Amling,
Berlin
Marijana Mijanovic. Was für
ein dunkel funkelndes,
wunderbar melancholisches
Timbre. Ein Tiefenrausch!
Jeder Klangkörper, der von
René Jacobs zu Höchstleistungen
animiert wird.
Uri Caine. Für seine grenzüberschreitenden
Jazz-
Klassik-Projekte (Mahler,
Bach, Wagner, Mozart)
hat der entfesselte Bär
am Klavier 2007 einen
ECHO-Preis gewonnen.
Selten gab es einen so
inspirierenden Gewinner.
Janine Jansen. Spielt Bach wunderbar durchblutet, mit Kraft
und Wärme. Gustavo Dudamel. Muss man auf das Talent dieses
Taktstock-Charismatikers noch hinweisen? Simone Kermes
(Sopran). Erlösung durch Temperament. Sie wirft sich in
den musikalischen Strudel, spürt in der Gischt einzelnen
Wassertropfen nach, um sie als Perlen zu präsentieren.
Haydn Orchester Bozen und Trient. Ein tolles Orchester aus Italien!
Und ein Beethoven-Zyklus mit viel alpiner Höhenluft. Franui.
Die Osttiroler Musicbanda hat eine der Platten des Jahres
gemacht: Bearbeitungen von Schubertliedern, die herrlich
krachen.
 Astrid Belschner,
Berlin
 Cecilia Bartoli  Berliner Philharmoniker /
Rundfunkchor Berlin
 Hans Werner Henze Nikolai Tokarew (Klavier)
 Jan Brachmann,
Berlin
 Cecilia Bartoli. Belcanto ist
bei ihr nicht das Parfüm
geschminkter Gefühle,
sondern der Pulsschlag
geformter Sprache. Joel
Frederiksen. Ein kerniger
Bass – und dabei so leicht
und behände wie ein Eichhörnchen.
 Die Sankt Petersburger
Philharmoniker unter Jurij
Temirkanow. Sie spielten
Tschaikowskys Fünfte
mit strengster Tragik: das
Finale kein plumper Pomp,
sondern eine Quadrierung
der Seele – lauter Herzen
im Stechschritt.
 Bent Sørensen. Die Musik
des 1958 geborenen
Dänen spricht oder
beschreibt die Not der
Sprachlosigkeit. Doch
sie eifert dabei nicht, oft
ist sie schlicht auf kluge
Weise traurig.
 Kirill Petrenko hat bewiesen, dass es allen an Intelligenz mangelt,
die Tschaikowsky, Strauss oder Rachmaninow für Kitsch
halten. Lise de la Salle (Klavier). Welch wundersame Frühreife!
Aller Ausdruck ist hier in reine Proportion überführt. Elin Rombo
(Sopran). Sie intoniert so klar, hat ein so strenges Legato,
eine so hohe Kehlfertigkeit und nuanciert so schillernd, dass
von ihr im lyrischen Koloraturfach und im französischen Lied
viel zu erwarten ist. Pavol Breslik, ein wirklich lyrischer Tenor
ohne Weichlichkeit, aber mit großer Freude an der Sprache
– und ein Darsteller, der seine Wirkung aus der Sparsamkeit
zu entwickeln versteht. Das Junge Dänische Streichquartett spürt
die körperlichen Impulse noch in den am stärksten vergeistigten
Stücken auf – als wurzelte alle Quartettkunst im alten
Spielmannswesen.
 Lothar Brandt,
Stuttgart
 Christine Schäfer, weil ihr Salzburger
Cherubino zu den
überzeugendsten Porträts
dieser Hosenrolle überhaupt
gehört. Juan Diego Flórez, weil
hier ein neuer Tenor-Star am
Himmel aufzugehen scheint.
Das Rundfunk-Sinfonieorchester
Berlin. Ein junges, dynamisches,
höchst sympathisches
Ensemble.
 ––  ––
Robert
Braunmüller,
München
 Michael Volle. Sein individueller,
ernster, sängerisch wie
darstellerisch souveräner
Beckmesser war das
Ereignis der Bayreuther Meistersinger,
nicht nur wegen
des ansonsten trostlosen
Umfeldes.
 Mozarteum Orchester Salzburg.
Lange Zeit Aschenputtel der
Festspiele, hat es sich unter
Ivor Bolton bemerkenswert
zur historisch informierten
Spielweise weiterentwickelt,
wie in der Armida zu hören
war.
 Thomas Larcher. Böse
Zellen, vom Münchner
Kammerorchester mit
dem Komponisten am
Klavier heuer erstmals
in München aufgeführt,
spielt mit der Tradition
des Klavierkonzerts.
 Sol Gabetta. Gute Debüt-CDs gibt es viele, dass auch der Umstieg
bei der zweiten CD aufs Barock-Cello gelang, überraschte
angenehm. Rafał Blechaz. Dass ein Pianist ausgerechnet
mit den allgegenwärtigen 24 Préludes für sich einnimmt, ist
beachtlich. Andris Nelsons. Ein aufregendes Debüt des Jansons-
Schülers als Einspringer beim BR-Symphonieorchester
mit Tschaikowskys Fünfter!
 Arnt Cobbers,
Berlin
 Christian Gerhaher,
Cecilia Bartoli
 Deutsche Kammerphilharmonie
Bremen
 Hans Werner Henze  Andris Nelsons, Janine Jansen und – weil er für viele noch zu
entdecken ist: Alexandre Tharaud.
 Peter Cossé,
Salzburg
 Zvetan Michailov. Der
bulgarische Tenor könnte
einer der Größten seines
Fachs werden. Thomas E.
Bauer. Junger Bariton von
hoher musikalischer – und
auch sonstiger – Intelligenz.
Seine Naxos-Aufnahmen
(Schumann) bestätigen
seine konzertante Präsenz,
seine literarische Einfühlsamkeit.
 East Western Divan Orchestra.
Instrument der friedliebenden
Menschenverständigung
– auf hohem
instrumentalen Niveau.
Russian National Orchestra.
Von höchster Spielkultur
und -brillanz, aufgeschlossen
für jede Art
der erneuernden, extrem
emotionalen (Beethoven-)
Gangart unter Pletnev.
 Rameau. Die Beschäftigung
mit seinen Opern
und Cembalowerken führt
in stilistische, regionale,
menschliche und karikative
Bereiche, die sich
nicht auf eine Epoche
einschränken lassen,
sondern für immmer
und ewig „Avantgarde“
bleiben werden.
Rachel Cheung und Sophie Pacini. Die unfassbarste, „fertigste“
Begabung (Begabung ist in diesem Moment eine verbale
Eselsbrücke!), die ich seit Kissin erlebt und mit Tränen in
den Augen verfolgt habe (siehe DVD VAI 4427) – in Nähe zur
15-jährigen Sophie Pacini, die im kommenden Jahr fürs Label
„col legno” unter der Leitung von Gustav Kuhn die beiden
Chopin-Konzerte aufnehmen wird.
 Attila Csampai,
München
 Maria Callas. Ihr Dämon
lebt, und die Aura, die
emanzipatorische Kraft ihrer
vokalen Schöpfungen ist
ungebrochen.
 Freiburger Barockorchester. Ein
Kollektiv von Besessenen
und das ideale Mozart-Orchester,
weil sie imstande
sind, seine Opernpartituren
zur Bühne des wirklichen
Lebens zu verwandeln.
 Mozart. Wer sonst?  ––
 Anke Demirsoy,
Essen
 Karine Babajanian für die
Wärme und Intensität, mit
der sie die Leonora in Verdis
Macht des Schicksals am
Aalto-Theater zur großen
Schmerzensgestalt formt.
 Das Ensemble Modern.
Äußerste Kompetenz und
äußerstes Engagement für
die musikalische Moderne.
 Pierre Boulez, weil er das
Musikleben unserer Zeit
geprägt hat wie kaum ein
anderer – und man ihm
am Dirigentenpult nie und
nimmer seine 82 Jahre
glaubt!
Till Fellner (Klavier), weil sich immer ernsthafter abzeichnet, dass
er Alfred Brendels Erbe in die Zukunft tragen wird. Gustavo Dudamel.
Wer es mit 26 Jahren zum Wunschnachfolger von Salonen
beim Los Angeles Philharmonic bringt, hat sein Ausnahme-
Talent schon bewiesen. Michael Nagy, weil er ein wunderbarer
Lied- und Opernsänger ist. Das Simón Bolívar Youth Orchestra. Die
Jungmusiker aus den Slums von Venezuela zeigen uns, dass
Musik tatsächlich die Welt verändern kann. Und was junge
Menschen leisten können, wenn man ihnen nur eine Chance
gibt. Jörg Widmann. Seine Musik nimmt durch ihren Ausdruckswillen
gefangen, ohne ins Gefällige abzugleiten.
 Stefan Dettlinger,
Mannheim
Mojca Erdmann als Zelmira
in der Salzburger Armida.
Elegant in der Tonführung,
sicher in der Intonation, klar
im Klang und quicklebendig
in den Koloraturen bis in
die himmlischen Höhen der
dreigestrichenen Oktave.
 Mannheimer Nationaltheater-
Orchester unter Axel Kober,
weil es kaum vorstellbar ist,
dass Strauss‘ Frau ohne
Schatten plastischer und
perfekter erklingen kann.
 Der Stuttgarter Fredrik
Zeller, weil der mit Krabat
ein Musiktheater der
Zukunft entworfen hat.
 ––
 Ralf
Dombrowski,
München
 Theo Bleckmann. Faszinierend
klare Stimme, experimentell
geschult, trotzdem natürlich,
mit betörend organischem
Ansatz, ein Meister des
Übergangs zwischen den
Stilen.
 Münchner Kammerorchester.
Unter neuer Leitung
besser, frecher und zugleich
seriöser denn je.
 Wanja Belaga. Russischer
Pianist und Souverän
der Komprovisation, der
spontanen, aber gültigen
Strukturfindung.
 Diknu Schneeberger. 17-jähriger Gypsy-Swing-Gitarrist aus Wien
mit überbordender Musikalität, ein großes Talent.
 Carsten Dürer,
Düsseldorf
 Anne Sofie von Otter. Ganz
abgesehen von ihrem
beständig hohen Niveau,
beeindruckt sie mit immer
neuen und spannenden
Konzept-CDs, zu deren
faszinierendsten sicherlich
die letzte mit der wunderbaren
Musik aus Theresienstadt
gehört.
––  Erich Wolfgang Korngold.
Was für ein Wunderkind
er war, zeigt sich mit allen
Veröffentlichungen aus
der Jugendzeit, so auch
das Klaviertrio Op. 1 (mit
13 Jahren geschrieben),
das vom Trio Parnassus
grandios interpretiert auf
CD vorliegt.
Rafał Blechacz. Er kam aus dem Nichts und gewann die
Mutter aller Klavierwettbewerbe, den Chopin-Wettbewerb in
Warschau. Nun zeigt sich, wie erfrischend ernst er in seiner
musikalischen Umsetzung ist, aber auch gleichzeitig bescheiden
sympathisch – selten heutzutage. Meta 4. Die jungen
Finnen sind das vielleicht spannendste junge Kammerensemble,
das man zur Zeit hören sollte.
 Christiane Florin,
Bonn
 Christine Schäfer  Kammerphilharmonie Bremen,
Tonhallenorchester Zürich
 ––  ––
 Remy Franck,
Luxemburg
 Juan Diego Flórez, der mit
Abstand beste Tenor
unserer Zeit, der König des
Belcanto.
 Concertgebouw Orkest Amsterdam.
Ein Orchester mit
einer unverwechselbaren
Klangkultur.
 Kaija Saariaho, weil sie eine
Musik für unsere Zeit
schreibt, hoch expressiv
und kompromisslos
zugänglich.
 Polina Leschenko. Eine Quelle frisch und spontan erlebter
Musik! Kiril Karabits, weil die Musik aus ihm über die Hände voll
ins Orchester dringt. Philippe Jaroussky. Bei ihm kann man
Charaktere und Darstellungen studieren, ohne dass das
Klangliche und die Schönheit der Stimme zu kurz kommen.
 Uwe Friedrich,
Berlin
 Catherine Foster: Die vielseitigste
Hochdramatische
unserer Tage. Musikalisch
und intelligent.
 Akademie für Alte Musik Berlin.
Im „radialsystem“ jetzt auch
fürs Neueste zuständig, in
altgewohnter Qualität.
Jörg Widmann. Nicht nur als
Klarinettist so gehaltvoll,
das einem schwindlig
werden kann.
 ––
 Karl Dietrich
Gräwe,
Berlin
 Carolyn Sampson  Berliner Philharmoniker
(kein originelles Votum –
aber wer sonst, bitte?)
 ––  ––
 Bernhard
Hartmann,
Bonn
 Annette Dasch hat in Salzburg
in der Titelrolle von Haydns
Armida sowohl als Sängerin
wie auch Darsteller-
Persönlichkeit Großartiges
geleistet.
 Mahlers Bearbeitungen der
Schumann-Symphonien
wurden lange belächelt. Zu
unrecht, wie das Gewandhausorchester
unter Chailly
zeigt.
 Für seine in Bonn
uraufgeführte Oper Freaks
wurde Moritz Eggert mit
Häme überschüttet – unverdientermaßen.
 Jonathan Biss ist Schumann ebenso vertraut wie Beethoven.
Erstaunlich, mit welcher unaufgeregter Souveränität der
26-jährige Pianist sich diesen Komponisten nähert. Gustavo
Dudamel, der Motor und Motivator des fabelhaften venezolanischen
Jugendorchesters Simon Bolivar. Man muss den
26-Jährigen für seine Energie, Leidenschaft und musikalische
Intuition bewundern.
Felix Hilse,
Berlin
 Jonas Kaufmann. Er erarbeitet
sich seit vielen Jahren
auf höchstem Niveau ein
breites Repertoire, in dem
er musikalisch, sangestechnisch
und darstellerisch
gleichermaßen überzeugt.
Marijana Mijanovic. Ihre stimmlichen
Fähigkeiten und
ihre Bühnenpräsenz sind
atemberaubend.
 Freiburger Barockorchester.
Es gibt wohl kein anderes
Originalklangensemble,
das so flexibel, technisch
erstklassig und mit großer
Neugier gesegnet Musik
von Barock bis hin zu Zeitgenössischem
zu spielen
versteht.
 Christian Jost. Ein spannender,
neugieriger teils
mutiger Komponist,
dessen Vokalmusik im
zurückliegenden Jahr
besondere Akzente zu
setzen verstand.
 ––
 Klemens Hippel,
München
 Anja Harteros wegen ihrer
fantastischen Alcina.
 Freiburger Barockorchester. Es
spielt stets auf höchstem
Niveau.
 ––  Sol Gabetta. Weil sie sogar ein so gelangweiltes Orchester
wie die Münchener Philharmoniker beim ECHO 2007 mit ein
wenig Begeisterung infizierte.
 Frank Kallensee,
Potsdam
 Bernarda Fink. Wie ihr
biegsamer Mezzo den Hörer
aus der Welt rückt, ohne ins
Esoterische zu rutschen!
Wie sie Binnenkontraste
tönt, Grellheiten meidet,
sich Vibrati gestattet, die
weit ausschwingen, aber
nie außer Kontrolle geraten
– das macht ihr keine nach.
 Staatskapelle Berlin. Zehn
Konzerte in zwölf Tagen mit
allen neun – vollendeten
– Sinfonien Gustav Mahlers,
dem Lied von der Erde
und den Orchesterliedern.
Etwas Vergleichbares wird
in absehbarer Zeit kaum
wieder zu hören sein. Eine
Ausnahmeleistung!
 Pascal Dusapin. Wer orchestriert
derzeit effektvoller?
Niemand. Dusapin ist
schließlich Franzose.
 ––
 Boris Kehrmann,
Berlin
 Klaus Kuttler. Der Eisenstein
in Homokis Berliner Fledermaus:
Er singt mit dem
Körper und spielt mit der
Stimme.
Rundfunkchor Berlin. Er zeigt,
dass ein sinfonischer Chor
farbenreich wie ein Orchester
klingen kann.
 John Tavener. Die Musik
mag zuweilen banal klingen
– die Struktur seiner
Partituren ist spannend.
 Loïc Félix. Französischer Buffo-Tenor mit sehr hellem Timbre,
leichter Höhe und Spielwitz. Hat sich durch die französische
Provinz gesungen und steht am Beginn einer internationalen
Karriere.
 Markus Kettner,
Berlin
 Carolyn Sampson und Juan
Diego Flórez
 Freiburger Barockorchester  Hans Werner Henze  Sergey Khatchatryan. Markus Poschner
 Bernd Klempnow,
Dresden
 Kurt Rydl. Der Bass stemmt
nicht nur mit scheinbarer
Leichtigkeit all die Hammer-
Rollen wie Hagen und
Ochs. Sein dezidiertes,
charakterisierendes Spiel
auf der Bühne macht
Figuren selbst in noch so
skurrilen Musiktheater-Geschichten
sehr menschlich.
Sächsische Staatskapelle
Dresden. Welch anderes
Orchester geht selbst aus
personellen Querelen
gestärkt hervor und trotzt
mäßigen Dirigenten wie
Marc Albrecht noch was
ab? Und wer sonst spielt
einen Richard Strauss so
aufregend?
 –– Lauma Skride. Ein weiteres großes Talent aus der lettischen
Musikerfamilie, das wohl zielstrebig an der Karriere arbeitet,
aber mit ganz eigenfarbigen Interpretationen punkten kann.
Barbara Krieger. Die Sopranistin wagt mit 40 Jahren nach
schwerer Krankheit einen Neuanfang und bestand selbst neben
dem Bariton Bryn Terfel während einer Deutschland-Tour
vor allem mit eher verhaltenen Weisen, dass das Publikum
inne hielt.
 Jörg Königsdorf,
Berlin
 Juha Uusitalo. Der Finne
verleiht seinem Wotan nicht
nur majestätische Würde,
sondern auch die zarten
Töne von Verletzlichkeit und
Melancholie. Und macht
den Gott zum Menschen.
 Das Deutsche Symphonie-Orchester
Berlin. Mit den interessantesten
Programmen weit
und breit und edelherber
Klangkultur ist es zur
echten Konkurrenz für die
schwächelnden Philharmoniker
geworden.
 Unsuk Chin. Ihre Alice zeigt,
dass es immer noch
möglich ist, Opern zu
schreiben, die das Publikum
begeistern, ohne
deshalb den Anspruch
herunterzuschrauben.
 Die Geigerin Patricia Kopatchinskaja. Weil sie selbst zeitgenössische
Musik als ganz elementare musikantische Erfahrungen
erlebbar macht. Der Tscheche Jakub Hrúša. Wer mit Mitte
zwanzig schon so ausgezeichnet Dvoˇrák dirigieren kann, der
muss bald zu den Großen gehören.
 Kai Lührs-Kaiser,
Berlin
Juan Diego Flórez  San Francisco Symphony  Hans Werner Henze Gavriel Lipkind, Dirigent Juraj Valkuha, Elena Tsallagova (Sopran)
 Gerald Mertens,
Berlin
 ––  Die Staatskapelle Berlin. Die
künstlerische Entwicklung
der vergangenen Jahre hat
sie auf Augenhöhe mit den
internationalen Spitzenorchestern
gebracht.
 Jörg Widmann. Er
bereichert mit seinen
Orchesterwerken das zeitgenössische
Repertoire in
außerordentlicher Weise.
 Cornelius Meister, Heidelberg. Ein junger GMD, der gleichzeitig
auch noch ein hervorragender Pianist ist und sogar große romantische
Klavierkonzerte als Solist und Dirigent mit seinem
Orchester stemmt, das Publikum zu Begeisterungsstürmen
hinreißt und mit seinen Musikern Kammermusik macht.
 Joachim Mischke,
Hamburg
 Magdalena Ko¸ená mit ihrer
Händel-CD „Ah! Mio cor“
– Händel, der von Herzen
kommt. Bei dieser Einspielung
war sie so was von
in ihrem Element, dass man
nur gratulieren kann.
 Marc Minkowskis Musiciens
du Louvre mit Offenbach
auf CD und im Konzerthaus
Dortmund – Esprit
und Charme, eine Portion
Größenwahn und enorme
Musikalität.
 Hans Werner Henze und
seine Phaedra in der
Berliner Staatsoper – ein
jugendfrisches Alterswerk,
das nach allem anderen
als nach Schwanengesang
klang.
 Gavriel Lipkind. Ein junger Cellist, der mit seinem Instrument
und seinen Fingern Dinge schafft, von denen andere nicht
nur in seinem Alter nur träumen können.
 Stephan Mösch,
Berlin
 Inga Nielsen für ihr Album
„Voices. Recordings
1952 – 2007“ (Chandos).
 Freiburger Barockorchester
für Don Giovanni mit René
Jacobs.
Aribert Reimann für den
Mut, eine Grillparzer-Oper
für die Wiener Staatsoper
zu schreiben.
 ––
 Michael Oehme,
Halle / Saale
 Catherine Naglestad, Charles
Workman, René Pape
 ––  Hans Werner Henze  Shirley Brill (Klarinette), Olga Kozlova (Klavier), Gesine Adler
(Sopran), Trio Chausson (Klaviertrio)
 Jürgen Otten,
Berlin
 Michael Schade für seine geschliffenen
und feinsinnigen
Mozart-Darbietungen, Magdalena
Ko¸ená wegen ihres
nachgerade ätherischen
Händel-Gesangs.
 Die Berliner Philharmoniker,
weil sie an Klangfacetten
hinzugewonnen haben,
vor allem bei Haydn, und
ohnehin nach wie vor zu
den Besten zählen.
 ––  ––
 Birgit Pauls,
Venedig
 Vivica Genaux  Europa Galante (Fabio Biondi)  Michael Nyman  Claire Genewein (Flöte), Dirigent Eivind Gullberg Jensen, Maria
Grazia Schiavo, Komponist Thomas Leininger (ergänzte Vivaldis
Montezuma für das Schwetzinger Barocktheater).
 Teresa
Pieschacón
Raphael,
München
 Christine Schäfer und ihre
unermüdliche Suche nach
der musikalischen Wahrheit.
Magdalena Ko¸ená. Und Luciano
Pavarotti in seinen frühen
Aufnahmen.
 Das Münchner Rundfunkorchester
und sein unermüdlicher
Kampf um die Gunst des
Publikums mit einem
liebevoll ausgefeiltem
Programm.
 –– Die amerikanische Pianistin Simone Dinnerstein. Der still
verhaltene musikalische Augenblick – das ist ihre ganz große
Stärke.
 Friedrich Pohl,
Leipzig
 Annette Dasch  Chamber Orchestra of Europe  Wolfgang Rihm  Rafał Blechacz, Komponist Marc Aurel Floros
 Frank Pommer,
Ludwigshafen
 Christian Gerhaher. Schubert,
Schumann, das kennen
und lieben wir. Aber sein
Wolfram im Frankfurter
Tannhäuser war schlichtweg
ein Ereignis. Und Nina
Stemme. Allein schon wegen
ihrer Isolde.
 Das Freiburger Barockorchester.
Wie würde Alte Musik
klingen, wenn es sie nicht
geben würde? Und vor
allem: Wer würde dann mit
René Jacobs diese wunderbaren
Mozart-Aufnahmen
machen?
 Jörg Widmann. Seine
Musik bietet Substanz,
wo andere nur mit Effekt
punkten. Und sie ist trotz
aller nachdrücklichen
Durchdachtheit zugleich
erfrischend sinnlich.
 Die Geigerin Janine Jansen und die Cellistin Sol Gabetta,
der Heidelberger Generalmusikdirektor Cornelius Meister,
die Sopranistin Caroline Melzer.
 Frieder
Reininghaus,
Köln
Die Sopranistin Mojca
Erdmann, die sich in der
Salzburger Armida gegen
die zum Netrebko-Ersatz
erhobene Annette Dasch
mühelos behauptete; als
Zelmira ließ sie die (übrigens
ebenfalls vorzügliche)
Dasch um eine Nasenlänge
hinter sich.
Orchestre de l’Opéra National
Paris bei Verdis Traviata
unter Sylvain Cambreling
– feinfühlig und brillant.
 Karola Obermüller, die mit
Dunkelrot eine Kammeroper
für die Säulenhalle
des ehemaligen
Reichparteitagsgeländes
in Nürnberg geschrieben
hat – eine Arbeit zur
Migrationen-Problematik,
die sich durch hohe Intensitäten
auszeichnet.
 ––
 Georg Rudiger,
Freiburg
 Carolyn Sampson, weil ihre
perlenden Koloraturen mitten
ins Herz treffen. Simon
Keenlyside, weil er mit seinem
Timbre selbst in dilettantischen
Inszenierungen wie
den Züricher Faust-Szenen
berührt.
 Das Freiburger Barockorchester.
Weil es in seinem 20. Jahr
immer noch neue Wege
geht und gerade mit
einer großartigen Ersten
im Freiburger Konzerthaus
einen Beethoven-Zyklus
eröffnet hat, auf den man
sich freuen kann.
Bernhard Lang. Weil ihm mit
seiner bei den Schwetzinger
Festspielen uraufgeführten
Oper Der Alte vom
Berge ein faszinierendes
Musiktheater gelungen ist
und er eine ganz eigene
musikalische Sprache
spricht.
 Maximilian Hornung, Jahrgang 1986. Weil ihm bereits vor drei
Jahren im Freiburger Konzerthaus eine wunderbare Interpretation
des Schumann-Konzertes gelungen ist und er gerade
mit dem Tecchler Trio den ersten ARD-Preis gewonnen hat.
Und Dirigent Sebastian Tewinkel. Weil man vom souveränen
Chefdirigenten des Südwestdeutschen Kammerorchesters
Pforzheim auch ohne PR-Maschine im Hintergrund schon viel
gehört hat und ganz sicher noch mehr hören wird.
 Sigfried Schibli,
Basel
 Cecilia Bartoli. Weil sie mit
ihrem Malibran-Projekt neue
Wege geht.
 Die Kremerata Baltica. Weil
sie sich immer wieder
neuen Herausforderungen
stellt und ihr hohes Niveau
beibehält.
 György Kurtág. Weil er sich
treu bleibt und wirklich
etwas zu „sagen“ hat.
 ––
 Jesko Schulze-
Reimpell,
Ingolstadt
 Juan Diego Flórez. Der Rossini-
Tenor begeistert durch
perfekte Technik, eine
unglaubliche Leichtigkeit
in der Höhe und durch
sicheres Stilgefühl.
 Das Sinfonieorchester des
Bayerischen Rundfunks hat
unter seinem Leiter Mariss
Jansons einen Sprung nach
vorn getan.
 Unsuk Chin, der mit ihrer
ersten Oper, Alice in Wonderland
eine sehr vielgestaltige,
postmoderne
Musik voller Anspielungen
und Imitationen gelang.
 Nikolai Tokarew, die große Pianistenhoffnung. Wegen seiner
unorthodoxen, zwischen Jazz und Klassik schwankenden
Programmatik und seiner sich aufs Publikum übertragenden
Spielfreude.
 Uwe Schweikert,
Stuttgart
 Cornelia Ptassek
(Sopranistin am Nationaltheater
Mannheim), die in
einer Vielzahl von Rollen der
Vorklassik und Klassik bewiesen
hat, dass sie es
bereits mit den Größen ihres
Fachs aufnehmen kann.
Das Freiburger Barockorchester.
Ohne die Scheuklappen
der historischen
Aufführungspraxis, aber mit
deren Errungenschaften ein
weites Repertoire von frühbarocker
Ensemblemusik
bis hin zu Mozart erobernd.
 Georg Friedrich Haas  Julia Fischer, die große Geigenliteratur auf erfrischende Weise
für sich und uns neu entdeckt. Cornelius Meister, der jenseits
der Vermarktungshysterie, mit der die Medienindustrie heute
„junge“ Künstler lanciert, höchst überzeugend seinen Weg
geht. Marina Rebeka, die junge lettische Sopranistin, die mit
einer erstaunlichen (Selbst)-Sicherheit in Erfurt als Violetta
(La traviata) debütierte. Und das Arcanto-Quartett, dessen Debüt-
CD (Bartók) zu den schönsten Hoffnungen Anlass gibt.
 Markus Schwering,
Köln
 Simone Kermes,
Juan Diego Flórez
 Deutsche Kammerphilharmonie
Bremen
 Mauricio Kagel ––
Wilhelm
Sinkovicz,
Wien
 Anja Harteros. Kernig, mit
dramatischem Potential und
energischem Ausdruckswillen.
 Es ist beglückend zu sehen,
wie sich das Radiosymphonieorchester
Wien unter Bertrand
de Billy entwickelt.
–– ––
 Michael
Stegemann,
Herne
 Carolyn Sampson für ihre
herrlichen Purcell- und
Händel-Aufnahmen.
 Freiburger Barockorchester
für Alte Musik, Orchestre
Philharmonique de Radio France
für das 19. und 20. Jahrhundert.
–– ––
 Michael Stenger,
Essen
 Elina Garancˇa mit viel Stimme
und Ausstrahlung. Juan
Diego Flórez als bestechender
Stilist.
 Münchner Philharmoniker  Hans Werner Henze  Baiba Skride für ihre Vielseitigkeit und Kraft. Martin Stadtfeld, der
eigentlich kein Nachwuchspianist mehr ist und sich auch
jenseits dieser Altersgrenze behaupten wird. Gustavo Dudamel
und der venezolanische Nachwuchs.
 Volker Tarnow,
Berlin
 Annette Dasch. Deutschlands
natürliche Antwort auf das
„Luder“ Netrebko – spätestens
seit ihrer Salzburger
Armida. Als Sopran ebenso
fabelhaft wie als Schauspielerin.
 Royal Scottish National Orchestra:
Trug zur Wiederentdeckung
der Glasunow-Symphonien
genauso viel bei
wie der Dirigent Serebrier.
CD-Highlight der Saison!
 Anders Eliasson. Seine vierte
Symphonie bestätigt:
Keiner komponiert
eigenwilliger. Kennen tut
diesen Schweden kaum
jemand; aber das war bei
Berwald und Pettersson ja
genauso.
 Julian Steckel. Die Cello-Hoffnung Nummer 1. Weicher Bogenstrich,
phänomenale Sanglichkeit des Spiels. Markus Poschner.
Ideal-Dirigent seiner Generation. Elegante Auftritte mit substanziellen
Ergebnissen. Klaus Florian Vogt. In Bayreuth startete
er heuer als Stolzing durch. Unverwechselbares Timbre: ein
Knaben-Tenor, Unschuld in Vollendung. Thomas Zaufke. Sein
Musical Held Müller war 2006 der Renner. 2007 konnte er mit
Kauf dir ein Kind die Höhe halten.
 Lotte Thaler,
Baden-Baden
 Annette Dasch. Als Haydns
Armida und Peter Mattei als
Eugen Onegin während der
Salzburger Festspiele 2007.
 Das West-Eastern Divan
Orchestra
 Liza Lim (Australien) mit
einem Doppelkonzert für
Flöten und Didgeridoo bei
„Musica viva“ in München.
Der Cellist Mischa Meyer wegen seiner erstaunlichen
Ernsthaftigkeit – im Ausdruck, in der Programmwahl,
in der interpretatorischen „Reife“.
 Markus Thiel,
München
 Diana Damrau für ihre
Susanna in Salzburg und
München, vor allem aber
für ihre endlich erschienene
Arien-CD.
 Das Freiburger Barockorchester
für seine tolle Geburtstagstournee
und einen wie neu
gehörten Don Giovanni
auf CD.
–– ––
 Albrecht
Thiemann,
Berlin
 Christian Gerhaher. Ein
Interpret, der nicht nur bei
Stimme, sondern auch mit
klugem Kopf bei der Sache
ist. Die Sopranistin Annette
Seiltgen, eine Stütze der
Deutschen Oper am Rhein.
 Die Bochumer Symphoniker,
deren Vorstellung von
Bernd Alois Zimmermanns
Soldaten auf der RuhrTriennale
keinen Vergleich zu
scheuen braucht.
 Olga Neuwirth, deren Musik
zum Aufregendsten gehört,
was die Gegenwart
zu bieten hat – weil sie
sich nichts und niemandem
anbiedert.
––
 Jens Voskamp,
Nürnberg
Cecilia Bartoli Das Bayreuther Festspielorchester.
Flexibler,
klangschöner und
engagierter lässt sich der
tägliche Stückwechsel nicht
realisieren.
 Hans-Werner Henze. Was
er Alter und Krankheit
an neuen Klangfarben,
Tiefsinn und Lust am Experiment
abtrotzt, grenzt
ans Heroische.
 Song-Hu Liu (Staatstheater Nürnberg). Ein Bariton von eminenter
Vielseitigkeit, Spielfreude, Stil- und Sprachsicherheit,
dazu eine substanzstarke und farbenreiche Stimme.
 Rainer Wagner,
Hannover
 Juan Diego Flórez und
Christine Schäfer
 Lucerne Festival Orchestra  John Adams  ––
 Holger Wemhoff,
Hamburg
 Diana Damrau. Für mich nicht
nur die Sängerin 2007,
sondern DIE Stimme der
letzten zehn Jahre!
Die Deutsche Kammerphilharmonie
Bremen, die mit ihrem
neuen Chef Paavo Järvi
endgültig zur Weltspitze
aufschließt.
 Frédéric Botton, der den
herrlichen Film Zusammen
ist man weniger
allein mit luftig leichter
Musik noch ein wenig
schöner gemacht hat.
 ––
 Christian
Wildhagen,
Hamburg
 Cecilia Bartoli für ihr Album
„Maria“, das mich vor allem
durch die Akribie beeindruckt,
mit der La Bartoli
und ihr Team die notwendigen
Hintergrundrecherchen
betrieben haben – weit
mehr als eine langweilige
Arienplatte!
Symphonieorchester des
Bayerischen Rundfunks
unter seinem Chef Mariss
Jansons – angesichts des
in dieser Zusammenarbeit
mittlerweile erreichten
Niveaus müssen sich viele
Spitzenorchester sehr
anstrengen!
 Moritz Eggert für seine
herrlich unideologische
Auffassung der Musik
als Medium geistreichster
Unterhaltung, die
Zugänglichkeit und hohes
handwerkliches Können
verbindet.
 ––
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Ausgabe 18

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