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Hanacpachap cussicuinin |
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Das erste gedruckte polyphone Werk in Lateinamerika war 1631 Hanacpachap cussicuinin, ein Chor in Quechua-Sprache, der bei Prozessionen während des Einzugs in die Kirche gesungen wird. Der Text verbindet Motive der Inkas mit christlichen Symbolen.
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Veni redemptor gentium |
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Den Adventshymnus Veni redemptor gentium, den der Hl. Ambrosius im 4. Jahrhundert dichtete, übersetzte Martin Luther in den Choral Nun komm der Heiden Heiland. Hier erklingt er in der Fassung des Codex Hartker, den der gleichnamige Mönch um 1000 im Kloster St. Gallen schrieb.
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Veni creator spiritus |
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Um Schutz und Verteidigung geht es in Guillaume de Machauts (1300 – 1377) Motette Veni creator spiritus (Komm Schöpfer Geist). Die Musik bezieht sich immer wieder auf dem mittelalterlichen Hörer bekannte Choräle, ihre emotionale Wirkung entfaltet sie aber auch ohne Textkenntnis. Die einzelnen Stimmen der Motette haben unterschiedliche lateinische Texte.
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Spem in alium |
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Thomas Tallis’ (1505 – 1585) vierzigstimmige Motette Spem in alium entsteht aus acht Chören zu je fünf Stimmen, die rund um die Zuhörer aufgestellt werden müssen. Eine CD kann nur einen ungefähren Eindruck der überwältigenden Klangfülle der Komposition geben, die Original-SACD bietet dagegen den vollen Raumklang.
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The three Ravens |
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Seine Musikerkarriere begann Thomas Ravenscroft (1590 – 1635) als Sänger an der Londoner St. Pauls Cathedral, und schon als Jugendlicher sammelte er Lieder, die er als Quodlibets, Kanons oder Chorlieder bearbeitete. The three ravens (Die drei Raben) atmet die Melancholie, die sein Zeitalter bestimmte.
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He saw the lovely Youth |
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Georg Friedrich Händels Chor He saw the lovely Youth am Ende des zweiten Akts seines 1750 uraufgeführten Oratoriums Theodora erinnert an die Auferweckung des Jünglings von Nain im Lukas-Evangelium. Theodora war Händels vorletztes Oratorium.
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O Ewigkeit Du Donnerwort |
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Der Choral O Ewigkeit Du Donnerwort, mit der Johann Sebastian Bach 1724 die Kantate am 1. Sonntag nach Trinitatis beginnen lässt, verbindet den Choral mit der Form der französischen Ouvertüre.
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Kyrie |
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1846 komponierte Felix Mendelssohn Bartholdy seine Deutsche Liturgie, der dieses Kyrie entstammt: intime Musik für den Gottesdienst – im Gegensatz zu seinen bekannteren, groß besetzten Oratorien. Die Liturgie entstand im Auftrag König Friedrich Wilhelms IV., eine Aufgabe, die Mendelssohn als „keine leichte“ empfand.
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Frühlingsgruß |
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Seinen Frühlingsgruß veröffentlichte Robert Schumann 1849 im Liederalbum für die Jugend ursprünglich für Singstimme und Klavier.
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Die Braut |
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Einer sehr traurigen Braut verleiht Johannes Brahms hier die Stimme eines Frauenchors: In Wilhelm Müllers Gedicht erscheint der Bräutigam nicht, weil er „in des Meeres Grunde“ ruht.
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Marschieren |
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Für das Marschieren von Carl Lemcke wählte Brahms dagegen einen Männerchor. Dem Genre des Soldatenliedes hat er sich bei seinen Volksliedsätzen mehrfach gewidmet.
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Der Tod als Schnitter |
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Ursprünglich sperrte er sich gegen die Aufgabe. Aber dann lieferte Max Reger doch einige Beiträge zur Musik für Männergesangvereine. Der Tod als Schnitter (aus Des Knaben Wunderhorn) ist der Höhepunkt seiner Neun ausgewählten Volkslieder aus dem Jahre 1899.
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Cherubimgesang |
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Bei Baldassare Galuppi in Venedig lernte Dimitri Bortniansky das musikalische Handwerk, ehe als erster Einheimischer Direktor der kaiserlichen Hofkapelle in St. Petersburg wurde. Sein Cherubimgesang zählt zu seinen schönsten Kompositionen – wie kein Geringerer als Tschaikowsky bestätigte.
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